21,0975 Kilometer

Ja..ich habs getan. Schon wieder. Ich bin 21,0975 Kilometer weit gelaufen. Pffff…

Der Weg ist das Ziel!

Angefangen hat alles vor über einem Jahr durch eine Freundin, die in nem Nebensatz meinte: ja, ich geh am Wochenende laufen, so als Vorbereitung auf meinen ersten Halbmarathon! Und ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht ganz schnell und spontan geantwortet hätte: Ach, da mach ich mal mit! Neeeeiiiin….hab ich das echt gesagt? Gedacht hatte ich nämlich eher: Äh, wie lange ist so Halbmarathon nochmal? Ich? Niiie im Leben! 😛 . Ok! NAchdem ich mich das also hatte sagen hören, musste ich ja auch zu meinem Wort stehen und hab mich – gemeinsam mit meiner neuen Laufpartnerin – an die Vorbereitungen gemacht. Das bedeutete für mich: mind. zwei Mal pro Woche laufen und davon einen Lauf über eine längere Distanz. An Sport mangelte es mir ja generell nicht, wie ihr bereits in meinen früheren Blogposts gelesen habt. Und Laufen war ich schon immer mal wieder…mehr oder weniger! 😛

Die Zeit verging, das Training lief ganz gut und schon stand er vor der Tür, mein erster HM (Halbmarathon, jaja!). Ich hab ihn auch tatsächlich überlebt und bin mit Gänsehaut am ganzen Körper und mit Freundentränen in den Augen ins Ziel eingelaufen. In einer für mich unfassbaren Zeit von 2 Stunden und 6 Minuten!!! Whaaaaaat?? Ich? An den Moment kann ich mich noch sehr gut erinnern. 🙂 Mega.

Ich kann euch definitiv nur dazu ermutigen, das mal zu testen. Ich persönlcih finde ja, dass man – wenn man die 10 Kilometer gut laufen kann – innerhalb von 3 Monaten bestens vorbereitet ist auf einen HM. So ging es mir jedenfalls.

Die Strecke war allerdings nicht so sehr angenehm zu laufen. Zwischen Kilometer 18 und 20 hatte ich ein echtes Tief und mein Geist wollte aufhören. Ich bin froh, dass meine Gedanken sich nicht bis zu meinen Beinen durchgerungen haben, denn die haben einfach weiter die Laufbewegung ausgeführt. Wie gut, dass die Leitung zwischen Denken und Tun manchmal doch unerwartet lang ist….hihi!

Kein einmaliges Erlebnis!

Weils aber im Nahchinein wirklcih so, sooooo toll war, haben meine Freundin und ich dann eben beschlossen, dass es nicht der einzige HM sein soll, an dem wir teilnehmen. Und schwups: der Termin für den nächsten Lauf stand fest…und die Vorbereitung ging von vorne los. Nach dem Lauf ist also vor dem Lauf. 🙂

Was wir wohl nicht so ganz bedacht hatten: der nächste Lauf war im späten Frühjahr, bzw. im frühen Sommer (also Juni um genau zu sein). Es sollte also warm werden. Das find ich beim Laufen jetzt nicht sooo prickelnd, wie ich feststellen musste. Das sagt auch die Zeit aus, in der wir im Ziel ankamen: 2 STunden 14 Minuten. Miiiiiiees. Eigentlich wollten wir doch schneller sein.

Aller guten Dinge sind drei!

Der dritte Lauf – für den wir uns entschieden hatten – sollte im Januar sein. Dieses Mal bei MINUS 9 Grad….aaaaah. Es war nur ein Freundschaftslauf und damit fand auch keine Zeitmessung statt. Ich hab sie heimlich gemessen und sie war grandios…NICHT! 2 Stunden 18 Minuten. Das bisher schlechteste Ergebnis unserer Laufkarriere.

„Am Ende wird alles gut.

Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende“ [Oscar Wilde]….:-)

In diesem Sinne, sind wir vor ein paar Tagen unseren viertel Halbmarathon gelaufen. Mit einer grandiosen Zeit von 1 Stunde 54 Minuten. Jiiiiihaaaaaa…..mir tut zuwar heute noch alles weh, aber es hat sich sowas von gelohnt. Ein mega Gefühl, wenn man bei einer solchen Zeit ins Ziel einläuft.

Fazit?

Ja. Ratet mal! 🙂 Der nächste Lauf steht schon in der Planung und die Zeit soll möglichst unter 1 Stunde 50 sein.

Drückt mir die Däumchen!!!!!!! 😀

Herzliche Grüße, eure Ivo

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